Begegnungsfahrt nach Tuchomie

Hallo liebe Leser,
wir erzählen euch von unserer Fahrt nach Polen / Tuchomie.
Montagabend ging es los. Am Anfang fiel es uns schwer, uns von unserer Familie und unseren Verwandten zu verabschieden. Die endlose Busfahrt dauerte 15 Stunden, bis wir endlich in Slupsk ankamen. Nach der endlosen Busfahrt wurden wir von einem Schulbus abgeholt und in die einzige Schule in Tuchomie gefahren.

 

Der Ritterabend

Am Abend nach unserer Ankunft gingen wir zu einem Ritterstammsitz.  Dort gab es eine alte Küche und eine kleine Hütte aus Stein. Das Dach war aus Stroh. Der Chef wies uns in die alten Waffen, wie zum Beispiel  Bogen, Jagdpfeile, Armbrust,  und in die Rüstungen ein. Wir durften Bogen schießen. Leider durften wir die Armbrust nicht benutzen, aber mit einer Kanone schießen. Wir durften Rüstungen anziehen und Schwertkämpfe durchführen und hatten dabei Spaß. Außerdem konnten wir auf einem Balken eine kleine Kissenschlacht abhalten. Wer dabei zuerst mit den Füßen den Boden berührte, hatte verloren.

 

Marienburg

Am Mittwoch fuhren wir mit der polnischen Klasse zur Malbork (Marienburg).  Als wir in Marienburg angekommen waren, nahmen wir an einer Führung teil und  erfuhren vieles über die größte gotische Festung Europas.
Marienburg ist die alte Hauptstadt der Kreuzritter. Sie ist von den Deutschen Ritterorden erbaut worden. Die Marienburg wurde sehr oft belagert, aber sie wurde nie eingenommen. Außerdem hat die Burg viele Verteidigungsmöglichkeiten. Die Mauern sind so gebaut, dass man nicht hochklettern kann, oben an der Mauer bestand die Möglichkeit, dass man Pechfässer anbringen konnte, und in den Mauern waren Schießscharten eingebaut. Wichtige Räume wurden beheizt, wie zum Beispiel der Gerichtsraum, die Empfangshalle usw. Im zweiten Weltkrieg wurde die Burg fast komplett zerstört. Nach dem Krieg wurde die Burg wieder aufgebaut, außer der Kirche / Kapelle. Darüber wird noch diskutiert. Aus der größten noch stehenden Burg wurde ein Museum. Die UNESCO hat die Marienburg als Weltkulturerbe benannt.
Nach der Führung durften wir uns in der Festungsanlage umschauen, dort waren viele Stände aufgebaut, wo man einiges kaufen konnte, wie z.B. Bogen, Schwerter, Schleiertücher und vieles mehr. Wir durften dort mit Bogen und Pfeil auf Zielscheiben schießen,  und wer mochte, durfte auch mit Holzschwertern kämpfen.
Zum Mittag wurden wir wieder abgeholt und fuhren zurück. Für mich war das ein interessanter und aufregender Tag. Es  machte mir sehr viel Spaß zu sehen, wie die Menschen vor ein paar Hundert Jahren gelebt haben.

 

Zelten

Als wir am ersten Tag auf dem Zeltplatz am See ankamen und uns mit Vorfreude auf das Zelten vorbereiteten, fing es mitten im Aufbau an zu regnen. Deswegen mussten wir das Zelten unterbrechen und alles wieder abbauen und einpacken. Die Zelte hingen wir in der Sporthalle zum Trocknen auf.
Am nächsten Tag hatten wir mehr Glück, denn das Wetter war viel besser. Wir bauten im Team die Zelte auf und hatten sehr viel Spaß. Einige spielten Ballspiele, andere gingen ins Dorf, andere wiederum gingen zum nahegelegenen See schwimmen.
Auf dem Zeltplatz hatten wir sehr viel Spaß. Es war schade, dass wir am dritten Tag den Zeltplatz verlassen mussten und mit dem orangenen Bus zurück in die Schule fuhren.

 

Disko

Am Samstagabend war Disko, sie ging von 20:00 Uhr - 22:00 Uhr.
Am Anfang saßen alle auf den Stühlen, weil sie sich schämten zu tanzen, aber als dann die ersten anfingen, kamen auch die anderen dazu. Trotzdem saßen noch ein paar Jungen und Mädchen auf den Stühlen, aber nach ein paar Aufforderungen tanzten sie auch mit uns. Man konnte Chips essen und  Cola trinken.
Die Disko hat allen gefallen und sehr viel Spaß gemacht. Auch wenn am Ende alle müde waren, wollten viele, dass die Disko noch länger geht.

 

Ostsee

Am Sonntag standen wir alle schon früh auf. Wir machten uns fertig und gingen frühstücken. Nach dem Frühstück schmierten wir uns noch ein paar Brötchen fürs Mittagessen, bekamen von der Schule noch Lunchpakete mit etwas Süßem, einem Apfel und ein Getränk, packten dann unsere Sachen, schmierten uns mit Sonnencreme ein ,stiegen in den Bus ein und fuhren los.
Auf dem Weg zur Ostsee mussten wir zwei Stunden mit dem Bus fahren. Danach mussten wir eine Stunde laufen. Dann liefen wir ca. 15 Minuten Sandberge hoch, um an den Strand zu kommen. Später, als wir ankamen, legten wir unsere Sachen hin, zogen uns um und sprangen ins kalte, salzige Wasser. Nach einer Weile gingen wir die Sandberge wieder runter. Dann wollten wir mit dem Boot wieder zurückfahren, doch der Bootsfahrer  sagte das ab, weil es zu windig war. Danach liefen wir ein Stück  und dann fuhren mit dem Rabka (ein kleines Fahrzeug) zurück zum Bus. Als wir dann ankamen, fuhren wir mit dem Bus zur Stadt. Da ließen unsere Lehrer uns noch ein bisschen shoppen.

 

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