Projektlernen

Unsere Schülerschaft bringt unterschiedliche Begabungen und Lernvoraussetzungen mit. Seitdem wir in den Klassen auch Kinder mit besonderem Förderbedarf integrieren, ist die Spanne der Lernbedingungen und -bedürfnisse unserer Schüler/innen noch breiter geworden.

Vor allem in den Integrationsklassen wird der Unterricht immer öfter projektorientiert organisiert; das heißt, dass

 

- sich mehrere Fächer zusammentun, um den Lernstoff um ein gemeinsames Thema und ein Lernprodukt herum zusammenzuführen

 

- die Schüler/innen die Möglichkeit haben, sich in eigenem Tempo und gemäß der eigenen Fähigkeiten und Begabungen bei der Projektarbeit einzubringen

 

- sich die Projektgruppen beim Suchen von Informationen, Verstehen der Inhalte, Erarbeiten eines Produkts und der Vorbereitung und Durchführung der Präsentation gegenseitig unterstützen und befähigen

 

- die Schüler/innen lernen, das Ergebnis der eigenen und der anderen Projektgruppen anhand von abgesprochenen Standards zu beobachten und zu beurteilen.

 

Fachlehrer/innen, Förderlehrer/innen und Integrationshelfer/innen in den Klassen geben den Schülern/innen die Möglichkeit, sich selbständig zu organisieren, stehen aber zur Verfügung, wenn die Projektgruppe mal nicht alleine weiterkommt.

 

Verschiedene Projekttage  bzw. -wochen gehören zum Schulalltag in verschiedenen Jahrgängen, z.B. das Projekt "Kinder der Welt", in dem sich die Schüler/innen über das Leben in Indien und Afrika informieren, das Projekt "Weltethos", in dem sich die Klassen mit den großen  Religionen beschäftigen, oder das Projekt "Widerstand", das den Kampf gegen nationalsozialistische Menschenfeindlichkeit und den Rassimus zum Thema hat.

 

J. Friedrich, Okt. 2012

 

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