Großes Interesse beim Besuch an der Gesamtschule Bockmühle

 

Die Unternehmen bei der Ausbildungsoffensive Essen mussten in der Gesamtschule Bockmühle in Altendorf in die Verlängerung gehen. Gewöhnlich dauert ein Besuch der Roadshow um die neunzig Minuten. Dieses Mal war alles anders. Mehr als 130 Schüler suchten in der Mensa den direkten Weg an die Infotische von RWE, Stadtwerke Essen, Stadt Essen und dem McDonald’s Franchisenehmer Marcus Prünte. 

 

Zuvor hatte Moderatorin Maya Graef im Talk auf der Bühne die vier Azubis zu ihrer Ausbildungssituation, zu ihren Erfahrungen im Unternehmen und zu ihren künftigen Karrierechancen befragt. Und Alina Herms (Stadt Essen), Özge Pekmezci (RWE), Andreas Lüttenberg (Stadtwerke Essen) und Marvin Seidel (McDonald’s Franchisenehmer Marcus Prünte) nahmen kein Blatt vor dem Mund. Authentisch und ehrlich sprachen sie zum Beispiel auch über die Vorteile beim Besuch der Berufsschule. „Dort werden wir mit speziellen Schulfächern gezielt auf den Beruf vorbereitet“, sagte Özge Pekmezci, die bei RWE eine Ausbildung zur Fachfrau für Systemgastronomie absolviert.

 

Nach dem Talk reckten die Schüler ihre Finger in die Höhe, um in einer offenen Gesprächsrunde ihre Fragen an die Azubis loszuwerden. „Müsst Ihr Arbeitskleidung tragen?“, Was macht euch besonders Spaß an der Ausbildung?“, „Welche Schulabschlüsse werden benötigt?“ oder „Wie lange dauert die Ausbildung?“ waren nur einige der vielen Fragen. Mehrere Minuten standen die Azubis ausführlich Rede und Antwort. Die Roadshow ging folglich in die Verlängerung. „Ich freue mich, dass die Schüler so interessiert waren und sich im Vorfeld auf die Veranstaltung vorbereitet haben“, sagte Annelie Benesch, Studien- und Berufswahlkoordinatorin der Gesamtschule Bockmühle.

 

Doch damit war die Neugierde der mehr als 130 Schüler noch lange nicht gestillt. Sie strömten an die Infotische der Unternehmen. Sie deckten sich nicht nur mit Flyern und Infomaterial ein, sondern fragten ganz konkret nach den jeweiligen Ausbildungsberufen und nach Bewerbungsmöglichkeiten. „Es ist ein tolles Konzept“, lobte Annelie Benesch abschließend die Ausbildungsoffensive und den Besuch der Unternehmen. „Die Schüler können mit fast gleichaltrigen Azubis auf Augenhöhe kommunizieren.“

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