Soziales Lernen

Training eines freundlichen und fairen Miteinanders

In der Zusammenarbeit im Unterricht lernen die Schüler/innen, ob Mädchen oder Jungen, gleich welcher Herkunft und welch unterschiedlicher Lernvoraussetzungen, miteinander auszukommen, sich zu helfen und dabei zu einem Team zu werden. Regeln  des Umgangs und der guten Zusammenarbeit werden nicht nur vereinbart (siehe auch die Schulordnung), sondern auch immer wieder besonders eingeübt. Verschiedene Instrumente sind verankert worden, die ein gutes menschliches Klima und freundliches Miteinander unterstützen sollen:

Der Trainingsraum: Wer sich störend oder andere beleidigend verhält, kann in den Trainingsraum geschickt werden, wo sie/er sich im Beisein einer Lehrkraft überlegen kann, wie man sich angemessen im Unterricht verhalten muss.

 

Das Coolness-Training: Im 5. Jahrgang wird in jeder Klasse mit diesem Trainingsprogramm ein halbes Jahr lang einmal pro Woche faires, respektvolles und gewaltfreies Verhalten geübt.

 

Das Programm „Erwachsenwerden“(Lions Quest): Die in diesem Programm geschulten Klassenlehrer/innen unterstützen ab dem 7. Jahrgang in wöchentlichen Stunden die Schüler/innen, selbstbewusst und zielsicher zu werden und solidarisch mit den Mitschülern/innen ihren eigenen Weg im schulischen und beruflichen Lernen zu finden.

 

Projekte: In Projekttagen wie „Kinder der Welt“ im 5. Jahrgang und „Weltethos“ im 6.Jahrgang lernen die Schülern/innen die Lebenslage, die Kulturen und Religionen anderer Menschen, auch ihrer Mitschüler/innen kennen und zu verstehen. Auf Kulturfesten präsentieren die Klassen die Besonderheiten der Herkunftsländer unserer Schüler/innen. In Theaterprojekten setzen sich die Schüler/innen mit Konflikten auseinander, die zwischen Menschen verschiedener Herkunft oder Religion entstehen können, werden selbst zu einer interkulturellen Theatertruppe und bieten schauspielerisch Alternativmodelle zu Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung anderer an.
 

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