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Das Theaterstück  „Rudolph, das Rentier“
- aufgeführt von der Klasse 6a –

Vor Weihnachten führte die Klasse 6a mit Frau Bosse ein Weihnachtsstück um die bekannte amerikanische Geschichte vom Rentier Rudolf auf, das erst nach langem Leidensweg erkennt, dass es kein Außenseiter mit dem Makel der roten Nase, sondern etwas ganz Besonderes ist – ein Weihnachtsmann-Rentier.
Alle Szenen wurden in Deutsch und Englisch geprobt und aufgeführt, so dass dieses Projekt nicht nur eine gelungene Theaterarbeit präsentierte, sondern auch zeigte, wie man das Englischlernen mit Freude und einem kreativen Ziel verbinden kann.  Die folgenden Texte schrieben die Schüler/innen im Förderdeutsch-Unterricht.

Was das Stück erzählt:
Ich hieß im Stück Hopper, der Weihnachtsmann war Kevin K. Die Hauptrollen sind  Rudolf und der Weihnachtsmann.
Es gibt im Stück 5 Szenen: Die 1. Szene hieß „Rudolf zuhause“; hier waren nur die Mutter und Rudolf. Rudolf wollte nicht zur Schule wegen seiner roten Nase.
Szene 2  hieß „in der Rentierschule“; Hier bin ich mit die anderen in der Schule und wir machen uns lustig über Rudolfs rote Nase.
In der dritten Szene „bei Chelsea zuhause“, haben sie geredet und Tee getrunken; sie haben sich gefragt, wann Chelsea kommt.
In der vierten Szene  „am Nordpol“ ist Rudolf am Nordpol und hat sich verlaufen.
In der fünften  „beim Weihnachtsmann“ bringen die Elfen Elaja und Elji  Rudolf  zum Weihnachtsmann; da hat er gemerkt, dass er ein Weihnachtsrentier ist und deswegen die rote Nase hat. In der letzten Szene  waren die Kinder beim Weihnachtsmann. Wir waren wieder dabei und wir alle wollten rote Nasen haben und  waren dann zu Rudolf wieder nett.

Wir hatten einen guten Erfolg; man hat uns fotografiert und wir haben es  in den 5. Klassen noch mal gespielt. Wir wurden wie Superstars behandelt.
Ibrahim 


Unsere Proben
Als wir das erste Mal erfahren haben, dass wir ein zweites Theaterstück aufführen, haben wir uns sehr gefreut. Doch wir wussten, dass es sehr schwierig ist so ein Theaterstück einzustudieren. Wie bekamen zuerst den Text, diesmal mussten wir nicht so viel auswendig lernen. Wir bekamen zuerst den deutschen Text, damit wir ihn uns schon mal angucken können. Später teilten wir Gruppen ein, und jede Gruppe bekam eine Szene. Wir mussten den Text  immer wieder durchgehen, das war ein bisschen langweilig, besonders wenn es nur eine kleine Szene war. Als wir sie auswendig konnten, sollten wir sie vor der Klasse aufführen, sogar da waren manche aufgeregt. Es war sehr schwer am Anfang ohne Requisiten zu spielen, denn wir mussten uns vieles ausdenken. Bei den Proben guckte sich Frau Bosse an, wer für welche Rolle geeignet ist, und sagte es uns dann. Als alle ihre Rolle kannten, fingen wir mehr an zu üben. Am Anfang klappte es noch nicht so gut, weil wir noch etwas zu leise sprachen, doch nach einer Weile klappte das auch. Dann mussten wir gucken, welche Requisiten und welche Kostüme  wir brauchten, und zwar
  • die Rentiere schwarze Kleidung und ein Geweih
  • die  Mädchen weihnachtliche Kleidung,
  • die Elfen schwarze Kleidung und Weihnachtsmützen,
  • der Weihnachtsmann Mantel, Bart und rote Mütze
  • Schnee und Wind mussten weiße Kleidung tragen.
Je mehr wir übten, desto besser wurden wir, doch natürlich war es anstrengend und wir bekamen dann noch den englischen Text und wir mussten die Aussprache lernen, und trotzdem durften wir unsere Hausaufgaben nicht vergessen.
Manchmal mussten wir länger bleiben, um weiter zu üben, wir waren meistens danach sehr müde. Doch bei manchen saß der Text immer noch nicht ganz,  die mussten sich anstrengen.
Vor der ersten, Aufführung waren wir sehr aufgeregt und manche vergaßen vor Aufregung ihren Text. Ich war in der ersten Szene und ich war sehr aufgeregt,  als ich dann wieder von der Bühne ging, ging es mir besser. Und obwohl wir das Stück so oft aufgeführt haben, war ich bei jeder Aufführung aufgeregt.
Bei jeder Aufführung wurden wir besser. Und nächstes Jahr machen wir noch eins und ich kann jetzt schon sagen, dass es anstrengend wird.
Inas, 6 b


Die Figuren im Theaterstück
Bei dem Theaterstück spielten als böse Rentiere mit: Raynold, Rupert, Longleg, Runner, Roger, Rick, Antler, Black, Jumper, Hopper, Dirius, Spot.
Die Elfen helfen Robert und bringen ihn zum Weihnachtsmann. Roberts Mutter führt ein Gespräch mit Robert. Die Schneeflocke macht den Schnee. Der Wind  macht den Wind. Die Kinder trinken Tee und essen Kekse.
Bei dem Theaterstück mögen die bösen Rentiere den Robert nicht, weil er eine rote Nase hat. Robert ist sauer, dass er eine rote Nase hat.
Ich fand bei diesem Stück gut, dass es zum Frieden gekommen ist.
Huda


Einige Szenen aus dem Stück, nacherzählt von Nissrin:

Szene 1
An einem schönen Tag, wo die Sonne schien, saß Robert das Rentier am Frühstückstisch und genoss das  Frühstück, bis dann seine Mutter reinkam.
Mutter: Robert mein Lieber, die Schule der fröhlichen Rentiere ruft,du musst los .  
Robert: Mama!
Mutter: Du bist schon spät dran, Robert. Los gehts.
Robert: Aber ich kann nicht in die Schule gehen, Mama.
Mama: Warum nicht?
Robert: Die anderen lachen mich aus und rufen Wörter hinter mir her.
Mama:  Aber warum lachen die dich denn aus?
Robert: Weil ich so hässlich bin!
Mama:  Aber Robert, du bist doch nicht hässlich.
Robert: Meine Nase ist rot!
Mama: Deine Nase ist wunderschön.
Robert: Ist sie nicht, alle anderen haben schwarze Nasen!
Mama: Robert, es ist egal, welche Farbe deine Nase hat.
Robert: Ach Mama, du hast ja keine Ahnung!    (Robert schmeißt die Schüssel weg und läuft weg)
Mama: Komm nicht zu spät nach Hause, heute ist Weinnachten!

Szene 3
Chelsea tritt mit Charlotte und Cheryl ein und dabei singen sie ein Weihnachtslied
Alle: Wir wünschen frohe Weihnacht, wir wünschen frohe Wehinacht, wir wünschen frohe Weihnacht und ein glückliches Jahr.
Charlotte: Kann ich bitte noch einen Keks haben?
Chelsea: Bitte
Cheryl: Kann ich bitte noch etwas Tee haben?
Chelsea: Bitte
Charlotte: Wie spät ist es, Chelsea?
Chelsea: Es ist halb sechs.
Cheryl: Wann Chalize wohl kommt?
Ding Dong!
Charlotte: Da ist sie ja!
Chalize: Hallo!
Chelsea: Hallo!
Charlotte: Du bist spät .
Chalize: Tut mir leid.
Cheryl: Wer ist das denn?
Robert: Ich bin Robert, das Rentier.
Robert: Und wer seid ihr?
Charlotte: Wir sind Charlotte, Chalize, Chelsea, Cheryl, die Kinder.
Chalize: Er bleibt am Weihnachtsabend bei uns!
Robert: Nein, nein, ich kann nicht bei euch bleiben, ich bin ein Rentier und ihr seid Kinder.
Cheryl: Natürlich, kannst du bei uns bleiben.
Robert: Nein, nein das geht nicht. ( Robert läuft weg )
Alle: Robert, komm zurück!

Szene 4 
Am Nordpool Robert tritt ein dabei ist ihm sehr kalt.
Schneeflocke: Es ist kalt!
Robert: Ja, sehr kalt!
Wind: Es ist windig!
Robert: Ja, sehr windig!
Schneeflocke: Es schneit
Robert: Ja, ich weiß.
(Robert läuft weiter dabei entdeckt er ein Schild)
Robert: Nordpol? Oh nein, ich hab mich verlaufen.
(Robert weint und ist plötzlich steif wie ein Brett)


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