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Ein Super-Donnerstag (18.06.09): Drei Feiern an einem Abend

1. Internationales Kulturfest 
Wer an jenem Donnerstag den Weg zu unserer Schule fand, wurde schon vor dem Eingang von den appetitmachenden Düften eines Würstchenstandes begrüßt. In der Schule angekommen bot sich dem Besucher ein buntes Bild von Ständen, die mit den Fahnen verschiedener Länder, mit landestypischen Gerichten und Getränken sowie mit Informationsmaterial und folkloristischen Gegenständen geschmückt waren.  Yassine Abid, Lehrer für islamische Unterweisung und Alexander Maurer als evangelischer Schulpfarrer hatten diesen Nachmittag zusammen mit Eltern und Schülern/innen organisiert, denen es offensichtlich Spaß machte, 20 der 49 an unserer Schule vertretenen Herkunftsländer den Gästen vorzustellen.
Der türkische Stand fiel gleich ins Auge, da er auch durch die vielen Mitwirkenden demonstrierte, dass der Anteil der Schüler/innen mit türkischer Herkunft an unserer Schule vergleichsweise hoch ist.
Es gab Prospekte zu schönen Reiseland Türkei, Informationen über die Religion, Gebetsteppiche, Kupfergeschirr zu sehen, mit von zwei Oberstufenschülern vorgespielter Saz-Musik und Filmen wurden die Zuschauer angelockt, die sich auch an türkischem Tee oder Kaffee, Weinblattrollen, Börek, Nudelsalat und roten Linsen gütlich tun konnten.
Auch Tunesien war (organisiert von Fatima Jabeur und Yasmin Dous) mit traditionellen Gegenständen und einer Powerpoint-Präsentation zu bewundern; Couscous, Tee, Aufläufe und Salat machten einem den Mund wässrig.
Arian Matin vertrat mit Büchern und Bildern den Iran als sein Heimatland Herr Abid selbst und Mohamed Al Bakkala zeigten marokkanische Trommeln, Gitarren und  (Koch-)Bücher und boten ebenfalls Tee an. Viele Schüler/innen ließen sich ihren Namen oder ein Motto von Herrn Abid in Arabisch auf ein Kärtchen schreiben.
Ein besonderer Hit war das Zelt einer Hennatattoo-Künstlerin, die Mädchen aller Altersklassen die schönsten Ornamente auf die Hände malte.
Auch China war mit Binbin Zhang und Xiang Hun vertreten. Hier konnte man bei mildem grünen Tee chinesische Wandkalender, Glücksbringer und Vasen bewundern und sich durch einem Film über Chinas Landschaften und Städte informieren.
Die Besucher konnten auch einen Blick über den großen Teich werfen; Frau Yildirim wurde von ihren Schülern/innen des WP-Kurses Türkisch unterstützt, über ihre USA-Reise zu informieren. Die Referendarinnen Frau Fieblinger, Frau Scheele und Frau Klare präsentierten sich als waschechte Cow-Frauen und Indianerinnen und boten Muffins und Blätterteigschnecken an. Auch in einem Amerikaquiz konnten sich die Besucher/innen bewähren.
Schön war auch die Idee, dass alle Schüler/innen mit einem Quizblatt die an diesem Spätnachmittag vorhandenen Stände aufsuchen und Fahnen und Ländernamen identifizieren konnten.
Herr Maasch vertrat Polen, da er schon oft an den Begegnungen mit unserer Partnerschule in Tuchomie teilgenommen hat und Polnisch sprechen kann.
Es waren noch mehr Länderstände anzusehen, darunter Albanien, Angola und Kamerun.
Immer wieder kam es zu spontanen musikalischen Begegnungen, wenn der Klang der afrikanischen Trommeln sich mit dem der Dschemben aus dem arabischen Raum mischte.
Insgesamt war eine fröhliche Atmosphäre zu spüren, die deutlich machte, dass eine solche kulturelle Begegnung nicht nur den Besuchern/innen, sondern auch den Ausstellern/innen sehr viel Freunde gemacht hat.



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2. Das Sommerkonzert
Wie jedes Jahr hatten an diesem Abend die Schüler/innen wieder die Möglichkeit, ihre musikalischen Leistungen zu präsentieren.
In diesem Jahr waren (wieder) mit dabei:
  • Das Bläserensemble unter Leitung von Stefan Beyer,
  • das Flötenensemble der Arbeitsgemeinschaft von Birgit Everding,
  • die Keyboard-AG unter Leitung von Herrn Eßler, die mit Unterstützung des Oberstufenschülers Pasquale Valenta Evergreens vorspielte.
Abschließend schmetterte ein Chor aus Schüler/innen des 6. Jahrgangs mehrere Lieder, darunter eins, das auf fröhliche Weise auch einige Lehrer/innen auf die Schippe nimmt.


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3. Festakt „Europaschule Gesamtschule Bockmühle“
Regine Bier und Helmut Tilke, verantwortlich für Schulpartnerschaften und internationale Begegnungen, kamen mit einem blauen Paket auf die Bühne und entfalteten es zu einer großen Europafahne. Sie berichteten in einem kleinen Vortrag über die Veranstaltung bei der das Zertifikat als Europaschule (siehe Bericht unter „Aktuelles“) und die Fahne als Symbol dafür überreicht worden war. Dann gaben sie die Fahne an unseren Schulleiter Herr Prepens weiter, der in seiner Rede erklärte, wie wichtig die Begegnungen von jungen Leuten aus verschiedenen europäischen Ländern sind, und erwähnte, dass einige Tage zuvor Schüler/innen des 7. Jahrgangs von unserer Partnerschule in Polen zurückgekehrt waren und sich schon wieder darauf freuen, bald ihre neuen Freunde in Essen wiedersehen zu können.