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Fastenbrechen – ein frohes Fest für Muslime und Nichtmuslime Am Freitag, den 18.9.2009 organisierten die muslimischen Schülern/innen der Gesamtschule Bockmühle ein gemeinsames Fastenbrechen. In den Tagen zuvor waren Lehrer/innen und Mitschüler/innen herzlich eingeladen worden, an der Feier teilzunehmen. Die Initiative ging von einem Mittagspausentreff aus, den Herr Abid organisiert. In dieser Runde werden unterschiedlichen Themen diskutiert. Die beteiligten Schüler/innen und Herr Abid übernahmen die Verantwortung für die Gestaltung dieser Feier. Das gemeinsame Fastenbrechen wurde von den muslimischen Schülern/innen veranstaltet, um den nichtmuslimischen Leuten die Atmosphäre und die Gemeinschaft der Muslime und auch der Familie in Ramadan darzustellen. Am Freitagabend trafen sehr viele Gäste in der Mensa ein, in der schon lange Tische mit Speisen und Getränke hergerichtet waren. Die vielseitigen kalten und warmen Spezialitäten aus der u.a. türkischen, arabischen, iranischen und albanischen waren von den Schülern/innen von zuhause mitgebracht worden. Einige Minuten vor dem Essen gab es ein kurzen Vortrag allgemein über das Fasten im Islam: Als der Zeitpunkt des Sonnenuntergangs gekommen war, traten Hiba Abdulhameed und Ali Nuhi auf die Bühne und erklärten den Gästen kurz, worum es in dieser Feier geht: Warum fasten die Muslime überhaupt? 1. Fasten im Islam ist eine Form des Gottesdiensts. Das Fasten im Monat Ramadan gehört zu den so genannten fünf Säulen des Islam, also zu den Hauptpflichten, die ein Muslim als Gottesdienst durchführt. 2. Im Ramadan erhält man die Gelegenheit seinen Körper auszuruhen und zu reinigen. 3. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang wird weder gegessen noch getrunken. Man bekommt dadurch das Gefühl der armen Menschen, die in Hungersnot und Durst leben. 4. In diesem Monat kann jeder über seinen Charakter sowie sein Verhalten nachdenken. Der Umgang mit anderen Menschen sollte verbessert werden. 5. Man nutzt die Zeit, um den Quran (Koran) zu lesen, befasst sich mit den muslimischen Angelegenheiten, auch besucht man wieder Freunde und Verwandte, die man vielleicht schon länger nicht gesehen hat. Man nutzt die Zeit in Andacht und im Gebet, um Allah näherzukommen. Nach dieser Begrüßung und Einleitung wurden die Anwesenden mit großer Gastfreundlichkeit bewirtet, zum Probieren aller Speisen aufgefordert, und die Verlockung war groß, überall ein Häppchen zu nehmen. Es war ein fröhlicher gemeinsamer Abend. Hiba Abdulhameed, 13. Jahrgang |
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