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Unser Ausflug zur Schalke-Arena

Als wir mit Frau Gajewski und Frau Artmann  bei der Schalke-Arena ankamen, sammelten wir uns und gingen mit dem Leiter des Museums ins Museum und  durften danach die Arena von oben angucken .
Zuerst sahen wir uns die Medaillen in den Vitrinen an. Der Führer erzählte uns die Geschichte von Schalke. Er sagte, dass die Nazis und Hitler die "Schalker", die damals eine gute Mannschaft hatten, an sich gerissen hätten. Einige Medaillen waren mit Hakenkreuzen "geschmückt". Auch die Pokale, die Schalke gewonnen hat, waren ausgestellt.
Wir hörten, dass es damals keine normalen Fußballschuhe, wie wir sie kennen, gab, nicht so bequeme. Wir erfuhren auch was über Spieler; einer hieß Fritz Szepan und er und sein Schwager waren sehr gute Spieler. Szepan ist so bekannt auf Schalke, dass sogar eine Straße nach ihn benannt wurde. Während Szepan ein Spieler war, der sich nicht um die Nazis kümmerte, war sein Schwager das Gegenteil und tat sich mit den Nazis zusammen. Wir haben auch einen Film gesehen, in dem man sah, dass Fritz Szepan und sein Schwager Schalke es weit gebracht hatten. Bei jedem gewonnenen Spiel von Schalke wurden die Flaggen der Nazis aufgehängt. Hinzu kommt noch, dass keine Juden mehr in Mannschaften spielen durften.
Bevor wir in die Arena hineingingen, sahen wir, dass das Rasenspielfeld zur Erholung in die freie Luft geschoben worden war. Es dauert 5 Stunden, um es wieder hineinzuschieben.
Wenn man was essen will, bezahlt man nicht, wie man es kennt, an einer Kasse, sondern muss das Gewünschte in einem Automaten eingeben, dann die Karte nehmen und sie der Kassiererin geben. So soll es schneller gehen. Während eines Spiels wird sehr viel Bier getrunken, das sahen wir auch daran, dass Bierschläuche an der Decke befestigt waren.
Wir gingen auch zu den Sitz- und Stehplätzen der Arena, aber es gibt noch besondere V.I.P-Jahreskarten, bei denen auch ein Buffet inklusive ist. Übrigens passen 60.000 Menschen in der Schalke-Arena! Jeder Spieler hat auch seinen Stammplatz in der Kabine; da haben wir uns auch hingesetzt. In der Kabine gibt es auch einen Whirlpool und einen Massageraum.
Wir waren auch auf dem Spielfeld. Da gab es den berühmten "Videowürfel", der 25 m hoch ist.
Der Presseraum war unser nächster Ort. Dort wurden uns ein Koch, ein Greenkeeper und ein Leiter der Jugendmannschaft vorgestellt. Der Sterne-Koch Michael Gundler erzählte uns, wie er zum Beruf kam und dass man für die Spieler am besten vitamin- und kohlenhydratreich kochen soll, z.B. Nudeln, und sie Wasser oder Apfelschorle trinken lassen sollte. Der Greenkeeper Torsten Petri sorgt für den Rasen, dass er guten Dünger bekommt, Wasser und Sonne. Der letzte Mann, dem wir begegneten, war der Leiter der Jugendmannschaft Andreas Gorke. Er sorgt für den Spielernachwuchs. Er handelt Verträge und Verlängerungen aus - von den 9-Jährigen bis zu der Amateurmannschaft.
Chucri, Alladine und Ijksen