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Abschied
und Willkommen an einem Sommerabend …
Am Abend des letzten Schultages vor den Sommerferien im Innenhof unserer Schule: Viele junge und neue Gesichter mischen sich unter die älteren vertrauten und geben einen Geschmack davon, wie sehr sich unsere Schule in den kommenden Jahren verjüngen wird. Doch an diesem Abend geht es erst einmal neben dem gemütlichen gemeinsamen Ausklang des Schuljahres bei einem kühlen Glas Bier, Wein oder Wasser für die Autofahrer und einem Schmaus am überbordenden Büffet darum, den Kolleginnen und Kollegen ein Dankeschön und einen Gruß auf den Weg zu geben, die am Ende des Schuljahrs unsere Schule verlassen. Der Schulleiter und im Anschluss der Lehrerrat erinnerten an das Engagement und das Schulleben der Kollegen/innen,
Allen, die sich von uns verabschiedet haben, wünscht auch die Redaktion alles Gute, Erfolg und/oder Freude auf dem weiteren Lebensweg. Allen, die im kommenden Schuljahr bei uns neu beginnen, ein herzliches Willkommen! Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit euch! Frank Koitka und Jürgen Friedrich, 14.07.2010 |
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Fragen an diejenigen, die in den Ruhestand gehen 1. Wie lange warst du an der Gesamtschule Bockmühle? 24 Jahre (1986 – 2010) 2. War das damals eine bewusste Entscheidung für die Gesamtschule? Als ich 1986 von Hessen zurück nach NRW wollte, stellte sich diese Frage nicht. Ich hatte nur die eine Möglichkeit, an einer Gesamtschule zu arbeiten. 3. Hat sich die GEB in diesen Jahren sehr verändert? Die Zahl der Schüler, um die wir uns intensiv kümmern müssen, ist in den letzten Jahren gestiegen. Das erfordert immer mehr Einsatz, der auch an die Substanz geht. 4. Was hat dir an der Schule am meisten Spaß gemacht? Wofür hast du dich besonders engagiert? Ich habe gern hier gearbeitet, viele nette Kollegen / innen kennen gelernt. Mein „neues“ Fach Kunst hat mir viel Spaß bereitet, zumal ich mir das erst gar nicht zugetraut habe. Besonders am Herz lag mir die Leseförderung, wobei ich überhaupt nicht beabsichtigt habe, als Erfinder des „Genzschen Lesetrainings“ zu gelten. 5. An welche Erlebnisse denkst du besonders gerne zurück? Es gibt immer wieder Schüler, die ich mal im Unterricht hatte und die später sagen, dass sie bei mir etwas gelernt haben und ihnen sogar einiges Spaß gemacht hat. 6. Gab es auch Situationen, die dich zur Verzweiflung gebracht haben? Es war manchmal frustrierend, wie wenig einige Schüler aus ihren Fähigkeiten machten, weil sie „keinen Bock“ hatten. Schade!!! 7. Was wünschst du der Gesamtschule Bockmühle für die nächsten Jahre? Auch wenn es wohl nur ein Wunschtraum bleibt: wesentlich kleinere Klassen!!! 8. Hast du schon Pläne oder Träume für den jetzt beginnenden Ruhestand? Mit der Umsetzung werde ich in aller Ruhe anfangen. Erste Maßnahme: nie mehr um 5.40 Uhr aufstehen! |
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Interview mit Bernd Eßler 1. Wie lange warst du an der Gesamtschule Bockmühle? Ich war 22 Jahre an der Bockmühle 2. War das damals eine bewusste Entscheidung für die Gesamtschule? In dieser Zeit wurden die Lehrerstellen noch von der Bezirksregierung zugewiesen. Ich habe mich bei der Bewerbung allerdings schwerpunktmäßig für eine Gesamtschule beworben. 3. Hat sich die GEB in diesen Jahren sehr verändert? So wie sich die Gesellschaft in dieser Zeit verändert hat, hat sich auch die Schule in dieser Zeit verändert. Politische Bewertungen und pädagogische Reformen haben ein Zusätzliches dazu beigetragen, dass die Schule sich immer wieder neu ausrichten musste. Was sich aber über die ganze Zeit als positiv konstant erwiesen hatte, war die gute Zusammenarbeit im Kollegium 4. Was hat dir an der Schule am meisten Spaß gemacht? Wofür hast du dich besonders engagiert? Ich hatte an der Bockmühle das Glück, dass ich Dinge, die ich besonders gerne mache, beruflich ausüben durfte. Zum einen war das meine Tätigkeit im Technik- und Computerbereich und zum anderen die Leitung der Keyboard – AG und diverse andere musikalische Aktionen. 5. An welche Erlebnisse denkst du besonders gerne zurück? Ich denke immer wieder gerne an die Erlebnisse zurück, die ich mit meinen Klassen in der Schule und besonders auf Klassenfahrten gehabt habe. 6. Gab es auch Situationen, die dich zur Verzweiflung gebracht haben? Die gibt es in jeder Lehrerlaufbahn. 7. Was wünschst du der Gesamtschule Bockmühle für die nächsten Jahre? Ich wünsche allen Kollegen weiterhin eine „ruhige Fahrt“ im Sturm der Reformen, damit sie weiterhin so gute Arbeit leisten können wie bisher, und den Schülerinnen und Schülern, dass sie alles das erreichen, was sie sich vorgenommen haben. 8. Hast du schon Pläne oder Träume für den jetzt beginnenden Ruhestand? Ich möchte mir gerne noch das eine oder andere auf der Welt ansehen. Außerdem möchte ich meine Fremdsprachenkenntnisse verbessern und noch ein neues Instrument lernen. |
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Interview mit unserer bisherigen Abteilungsleiterin für den 5. und 6. Jahrgang, Karin Büschenfeld 1. Wohin geht die schulische Reise? Zur Gesamtschule Borbeck als Schulleiterin. 2. Was hat dich zu diesem Aufbruch motiviert? Durch Qualifizierungsmaßnahmen der Bezirksregierung Düsseldorf für Schulleitungsmitglieder, ein erfolgreich durchlaufendes Eignungsfeststellungsverfahren und die vielfältigen Erfahrungen in verschiedensten Bereichen an der GE Bockmühle. So ist es eine spannende Herausforderung, eine neue Aufgabe zu beginnen, aber gleichzeitig auch eine Abschied von einer Schule, die mir sehr viel bedeutet und mich sicherlich in meiner Entwicklung auch sehr geprägt hat. 3. Wie lange warst du an der Gesamtschule Bockmühle? 13 Jahre 4. Woran denkst du gerne zurück? An ein hohes Maß an Kollegialität; ein Miteinander; interessante Schüler und Schülerinnen; die tolle Entwicklung von Schülern und Schülerinnen, die sich entgegen jeglicher Grundschulprognose positiv und erfolgreich entwickelt haben; Unterstützung, wenn immer sie vonnöten war - auch durch die jeweiligen Sekretärinnen und Hausmeister. 5. Womit hattest du in den Jahren bei uns für sich den größten Erfolg gehabt? Erfolge sind für mich eher im sportlichen Bereich angesiedelt - ich würde eher von positiven Erfahrungen sprechen, die ich in den verschiedensten Funktionen und Rollen an der Gesamtschule Bockmühle machen durfte. 6. Was wünschst du der Gesamtschule Bockmühle für die nächsten Jahre? Ich wünsche den Schülern und Schülerinnen, dass sie ihre Fortschritte und das Erreichte feiern können, und dem Kollegium den langen Atem, das Neue Pädagogische Konzept weiterzuentwickeln, in den Teams arbeiten zu können und auch einmal innehalten zu dürfen. Vor allem auch stolz darauf sein zu können, was jede/r Einzelne mit seinem/ihrem oft hohen Einsatz erreicht. |
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Interview mit Monika Ahrens-Schiffer 1. Wohin geht die schulische Reise? Ich werde als Abteilungsleiterin der Jahrgänge 5 und 6 an der Frida-Levy-Gesamtschule arbeiten. 2. Was hat dich zu diesem Aufbruch motiviert? Vor mehr als 10 Jahren habe ich diese Aufgabe schon einmal ausgefüllt. Und nach mehr als 20 Jahren an der Gesamtschule Bockmühle möchte ich noch einmal etwas Neues beginnen. 3. Wie lange warst du an der Gesamtschule Bockmühle? An die Bockmühle kam ich 1980, habe allerdings 6 Jahre in Mülheim gearbeitet und war 3 Jahre im Erziehungsurlaub. 4. Woran denkst du gerne zurück? An den Beginn mit 30 anderen jungen Kolleginnen und Kollegen, an Teamarbeit und gemeinsame Unternehmungen und Fortbildungen, an das Grünkohlessen, Parties im Innenhof, lange Abende mit Planung von Unterrichtsvorhaben und Klassenfahrten, an die Schülerinnen und Schüler meiner Klassen, strahlende Gesichter nach Lob und Bestärkung, Wandertage, Wanderwochen, Lesenächte mit Gespenstern, Besuche in der Stadtbücherei, das Vertrauen der Eltern, die gute Zusammenarbeit mit Kollegen, Sozialpädagogen und den Hausmeistern, die Hilfe durch die Mitarbeiter der Druckerei und die netten Auszeiten dort, an Schulfeste und Ehemaligentreffen…. 5. Was wünschst du der Gesamtschule Bockmühle für die nächsten Jahre? Erfolg mit dem „Neuen Pädagogischen Konzept“, weiterhin ein gutes gemeinsames Schulleben aller Beteiligten. |
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Interview mit der Referendarin Maria Artmann 1. An welcher Schule wirst du demnächst den Dienst antreten? Am Heinrich-Heine-Gymnasium in Köln. 2. Wie hast du deine Ausbildungszeit an der Gesamtschule Bockmühle erlebt? Die Bockmühle ist eine tolle Schule. Für mich waren es 2 unvergessliche Jahre, in denen ich unglaublich viele Erfahrungen sammeln konnte. Ich bin sehr froh darüber, dass ich mein Referendariat an der GEB absolvieren durfte. Ich kann rückblickend sagen, dass ich die Zeit sehr genossen habe – und das habe ich vor allem den hilfsbereiten und liebenswerten Kolleginnen und Kollegen zu verdanken. 3. Warst du mit deiner Lehrer/innen-Ausbildung zufrieden? Ja – zufrieden und glücklich. 4. Gibt es etwas, was man an der „Bockmühle“ besonders lernen kann? Dadurch, dass die Bockmühle eine so große Schule ist, gibt es vielfältige Angebote, bei denen man sich (egal ob als Referendar/in oder als „fertige(r)“ Lehrer/in) gut einbringen kann. Ebenso ist durch die innovative Schulleitung der Weg frei, selbst Ideen einzubringen und zu verwirklichen. Im Seminar mit den anderen Referendaren habe ich bemerkt, dass das nicht an allen Schulen so ist. 5. Wir sind ja eine Teamschule. Hast du Kooperation und Teamgeist in deiner Zeit an unserer Schule erlebt? Das Kollegium der Bockmühle ist zum Großteil sehr, sehr kooperationsbereit und hilfsbereit – auch und besonders Referendaren gegenüber. In Bezug auf Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen habe ich nur positive Erfahrungen gesammelt. Von Markus Ziegler etwa habe ich unglaublich viel lernen dürfen: Er macht tollen Sportunterricht und hat mich von Anfang an als gleichwertig betrachtet und in die Arbeit mit der Oberstufe eingebunden. Genauso toll war auch die Zusammenarbeit mit Julia Gajewski im Rahmen meiner 2. Staatsarbeit im Wahlpflichtfach Sport. Sie hat mir da einfach geholfen, indem sie als Ansprechpartnerin immer bereitstand. Das waren schon tolle Bedingungen, für die ich sehr dankbar bin. 5. Was ist deine schönste (ggf. auch schrecklichste) Erinnerung an deine Bockmühlen-Zeit? Schreckliche Erinnerungen habe ich nicht, schöne dafür umso mehr. Tolle Erfahrungen waren die Klassenfahrten, die ich begleiten durfte: Mit dem derzeitigen Abiturjahrgang war ich in Yalova in der Türkei, mit der jetzigen Stufe 12 (Abijahrgang 2011) war ich in Elburg surfen und mit der Klasse 8G von Frau Gajewski war ich in Tuchomie, Polen. Alle Fahrten waren grundverschieden, jedoch jede einzelne ein absolutes Highlight meines Referendariats! 6. Gibt es jemand oder eine Klasse, den/die zum Abschied besonders grüßen möchtest? Die gesamte Stufe 12 (kommender Abiturjahrgang 2011) ist mir sehr ans Herz gewachsen. In den Sportkursen etwa konnte ich mehrere 1-er Unterrichtsbesuche zeigen - und das lag vor allem daran, dass die Schüler so großartig mitgezogen haben. Auch wenn ich die Schule jetzt verlasse, hoffe ich, dass ich zum Abiball eine Einladung erhalte! Außerdem grüße ich natürlich „meine“ 8e, die ich im eigenverantwortlichen Unterricht über 1 ½ Jahre begleiten durfte. 7. Worauf freust du dich in deiner jetzt beginnenden richtigen Lehrerinnen-Zeit? Ich freue mich darauf, keine Seminare mehr zu haben, welche stets mit Schulterminen kollidieren. Dass ich mich von nun an auf eine Sache voll konzentrieren kann, ist ein Traum. Abgesehen davon freue ich mich darauf, mit Köln eine neue Stadt entdecken zu dürfen. |
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