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Auf den Spuren von Don Carlos – LK D1 auf Studienfahrt in Madrid Vom 9. bis 14. Januar 2011 war der Deutsch-Leistungskurs von Herrn Beyer in Madrid. Schon zu Beginn der Qualifikationsphase in 12.1 während der Lektüre von Schillers Don Carlos war die Idee entstanden, eine Kursfahrt nach Madrid zu unternehmen, um die historischen Schauplätze von DC zu besichtigen. Nach den Weihnachtsferien war es dann endlich soweit. Mit siebzehn Schülerinnen und Schülern, Frau Roman Tena und Herrn Beyer ging es mit dem Flugzeug von Köln-Bonn nach Madrid. Das Quartier, das Hostal Marlesca, liegt zentral in der Altstadt, keine 500 Meter von der Plaza del Sol. Sofort der Montag, wie überall der museumsfreie Tag, konnte zur Erkundung der Innenstadt genutzt werden und natürlich zu ausgiebigem Shoppen. Am Königspalast kommt man fast zwangsläufig vor bei und auch an der Plaza Major, wo sich heute die zentrale Touristeninformation befindet und wo zu Phillip II. Zeiten die öffentlichen Ketzer-Verbrennungen stattfanden, von denen in DC die Marquisin von Mondekar so schwärmt. Am Dienstag ging es mit dem Bus ca. 50 Kilometer Richtung Nord-West zum Escorial. Im Kloster San Lorenzo de El Escorial befinden sich die Gräber der spanischen Könige und Infanten. Im Pantheon der Könige steht natürlich der Sarkophag Philipps II., der das Kloster in seiner Amtszeit hat errichten lassen, um hier zu sterben – mit direktem Blick vom Bett auf den Altar der Basilika des Klosters – und um hier begraben zu werden. Im Pantheon der Infanten finden sich die Ruhestätten von Don Carlos, seiner leiblichen Mutter, Maria von Portugal, und seiner zunächst Verlobten und dann geliebten Stiefmutter, Elisabeth von Valois. Am Mittwoch standen die königlichen Gärten von Aranjuez auf dem Programm. Diesmal war der Kurs mit dem Zug, der Renfe, unterwegs, um die 50 Kilometer in Richtung Süd-Ost zurückzulegen. Die Sommerresidenz der spanischen Könige ist Mitte Januar sicher nicht so attraktiv wie im Juli/August. Trotzdem vermittelt sich eine Vorstellung des Schauplatzes, wo DC Elisabeth seine Zuneigung gesteht. Am Donnerstagmorgen war das Museo del Prada das letzte Muss der Tour. Das Prado gehört zu den bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt und zeigt DC-bezogen Gemälde vieler Figuren u.a. natürlich von Philipp II, aber auch vom Grafen Lerma und von Herzog Alba. Der Donnerstagnachmittag bot nochmals Zeit zum Shoppen oder für andere individuelle Unternehmungen. Eine Gruppe von neun Schülerinnen und Schülern machte die Bernabéu-Tour, eine Führung durch das Stadion von Real-Madrid. Da am gleichen Abend Real gegen Atletico spielte, gab es Fotos mit einigen Spielern und ein Özil-Autogramm für Yonca. Nach dem gemeinsamen Abendessen ging es um 23 Uhr nochmals auf die Plazza del Sol, wo singend und tanzend Abschied gefeiert wurde. Nach verspätetem Rückflug am Freitag bedanken sich Kurs und Kursleiter bei Anas Mutter, Frau Roman Tena oder einfacher und besser bei Cati, für ihren super menschlichen Einsatz als Begleiterin und Dolmetscherin; ohne ihr Engagement wäre sicher manches gar nicht möglich, vieles schwieriger und einiges weniger schön gewesen. |
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