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Auslandmontageeinsatz des Schülerbetriebs der GEB 2010 in Zeewolde/NL

Wir, der Schülerbetrieb des 10Jahrgangs der Gesamtschule-Bockmühle, hatten vom 13.09.2010 bis zum 17.09.2010 einen Auslandsmontageeinsatz (AME) in Zeewolde.

Es hat alles am Montag dem 13.09.2010 um 09:30 Uhr am Wendekreis begonnen. Wir waren alle da mit unserm Gepäck und haben auf unseren Bus gewartet. Der Bus kam endlich, wir sind eingestiegen und haben uns auf dem Weg gemacht. Wir waren gute 2 Stunden und 30 Minuten lang unterwegs. Wir sind angekommen. Und was passiert? Erstmal ein riesiger Schock, denn wir sahen unsere Hütten. OK, ich gebe es zu - es war nicht so schlimm, wie es aussah, aber naja - immerhin. Wir kamen ja schließlich aus einer Großstadt und wir waren in so einem kleinen Ort.

Am ersten Tag ging es schon hart zur Sache: Wir sollten ein Zirkuszelt abbauen. Am Nachmittag machten wir einen kleinen Ausflug zur Stadt. Es waren insgesamt 16 km Hin- und Rückweg und diesen müssten wir mit alten Fahrrädern überwinden. Es haben aber alle Schüler den Weg geschafft, nur dass einige danach ein bisschen Schmerzen hatten. Der erste Küchendienst musste auch arbeiten; die haben für uns ein tolles Abendessen zubereitet. Zum Schluss machten wir noch ein Lagerfeuer.

Am nächsten Morgen mussten wir morgens um 09:00 Uhr aufstehen, damit die Arbeit auch erledigt wurde. Wir mussten riesige Bäume fällen. Natürlich haben wir sie nur wegtransportiert. Die zuständigen Arbeiter mussten sie fällen. Es gab da rund um die 1000 Holzscheite, die gestapelt werden mussten. Der Grund dafür war: Die Scheite müssen zwei Jahre lang trocken gelagert werden, damit man die verbrennen kann. Natürlich kann man die auch so verbrennen, aber dann riecht das sehr unangenehm. Die Kochgruppe war inzwischen schon unterwegs in die Stadt Zeewolde, denn dies war die nächstgelegene Stadt. Sie liegt in der Nähe von Harderwijk, dies ist in der niederländischen Provinz Flevoland. Die Arbeiter hatten inzwischen eine Mittagspause eingelegt, damit wir wieder mit voller Kraft weitermachen konnten. Als die zweite Schicht auch zu Ende ging, wollten einige zur Stadt, aber nicht mit dem Fahrrad, also musste uns Herr Lipkowski dahin fahren. Der zweite Tag war nun auch zu Ende und alle gingen schlafen. Nur die Schlafenszeit war unterschiedlich - Einige waren um 23:00 Uhr am Schlafen und andere morgens um 03:00 Uhr. Am dritten Tag war alles ganz anders. Es war sehr regnerisch, und doch mussten wir wieder zur Stadt. Bis dahin war alles gut, aber auf dem Rückweg gab es ein Problem. Denn wir hatten uns verfahren und waren dadurch erst gegen 19:30 Uhr wieder daheim, und der Wald sah nicht sehr freundlich aus. Letztendlich waren wir wieder daheim und hatten doch noch unsern Spaß gehabt. Am Abend waren wir noch ein bisschen spazieren und hielten 5 Stunden lang ein Lagerfeuer am Brennen. Das ganz Tolle an der Sache war Folgendes: Der Sander ist ein Begleiter und er arbeitet in Holland . Er hat uns gesagt: Wenn wir ihn bei seinem Schlaf wecken, dürfen wir sofort mit der Arbeit anfangen und nachts waren wir alle, also die noch wach waren, wie Bekloppte - wir waren nur am Lachen. Wir haben uns über Sachen lustig gemacht, die gar nicht lustig waren. Es gab dort einen Bewegungsmelder. Wenn also einer läuft, geht das Licht an. Wir dachten alle, er ist aufgestanden, aber nein - es war nur ein Hase von den hundert Hasen, die es dort gibt. Es wurde immer später und später und es ging einer nach dem andern schlafen.

Tag vier
war der beste von allen, weil die Aufwachaktion so lustig war wie nichts. Der David hatte eine laute Box mit lustiger Musik vor die Hütten gestellt und ganz laut aufgedreht. Als die Methode nicht funktionierte, holten die einen 30 Jahre alten Transporter und versuchten es mit Sirenen  oder drückten durchgehend auf die Hupe, aber es waren einige immer noch am Schlafen und das stundenlang. Dann wurden die auch wach, frühstückten sofort und los ging´s mit unserem Fahrradausflug nach Harderwijk. Wir sind erst mal ein ganzes Stück gefahren. Dann mussten wir auf unsere Fähre, damit wir in die Stadt gelangen. Als wir da waren, was sehen wir da? Wir sehen McDonalds! Wir waren erst mal schön bei Mcces und haben ordentlich gefuttert. Später waren wir in der Stadt, und ihr glaubt nicht, was uns da passiert: Die Fahrräder waren alle zusammen abgeschlossen und wir wollten gucken, wie die Lehrer sie abgeschlossen haben. Da kommt auf einmal ein Ehepaar auf uns zu und redet erst niederländisch, und als die wussten, dass wir die Sprache nicht können, haben die ein bisschen deutsch geredet. Wir sollen die Finger von den Fahrrädern lassen, sonst rufen die beiden die Polizei und sagen, dass wir versuchen die Fahrräder zu stehlen. Wir haben erstmal ganz kräftig gelacht und was nicht alles. Ich bin mir sicher, dass die dachten, wir sind bekloppt oder so, aber egal, alles ist gut gegangen. Wir waren alle am Treffpunkt und mussten schnell zurückfahren, damit wir die letzte Fähre bekommen. War kein Problem für uns - wir waren blitzschnell. Leider konnte Herr Beutler nicht dabei sein, denn er wurde krank und wurde wieder nach Hause gefahren. Abends haben wir Schüler noch eine Nachtwanderung gemacht und waren innerhalb von einer Stunde zurück. Das Gute war ja, dass Blerta und ich den Weg kannten, denn da hatten wir uns ja auch verfahren. Als wir wieder zurück waren, was sehen wir da: Herr Lipkowski und die anderen Begleiter hatten den Abwasch gemacht. Das war toll. Wir haben noch einen heißen Tee bekommen und wärmten uns ein bisschen auf. Danach gingen alle in ihre Hütten und es war Feierabend.

Am fünften
, damit dem letzten Tag mussten die Hütten sauber gemacht werden und Koffer sollten gepackt werden und danach waren wir am Frühstücken. Nach dem Frühstück sind wir in die Fahrzeuge eingestiegen und haben uns auf dem Heimweg gemacht. Ich habe von der Rückfahrt nichts mitbekommen, denn ich war am Schlafen. Als wir nun in der Schule waren, mussten wir noch ein paar Minuten auf die anderen warten und somit war unser „AME“  erfolgreich beendet.
(Ekrem Yildiz)