Der neue 11. Jahrgang: Mit Mut und Hilfe auf dem Weg in die Oberstufe Schon im Mai hatte das Beratungsteam im 11. Jahrgang, Frau Kosanetzky und Herr Ziegler, diejenigen Schülerinnen und Schüler an einem Orientierungstag zusammengeführt, die nach Ende der 10.Klasse den Übergang in die gymnasiale Oberstufe planten. Um schon einmal das selbständige Arbeiten und die Wichtigkeit guter Zusammenarbeit in den Blick zu bekommen, wurden die Schüler/innen in Arbeitsgruppen eingeteilt, die auf Plakaten das erarbeiteten, was auf sie im 11. Jahrgang zukommen würde: Klausuren, selbständiges Arbeiten bei Krankheit von Lehrern, neue Materialien, Studienfahrten und vieles mehr. Die Arbeitsgruppen präsentierten dann ihre Ergebnisse den anderen Teilnehmern/innen. Nachdem die 10.Klassen im Juni entlassen worden waren, ging die Schule für die kommenden Elfklässler noch drei Tage weiter, an denen sie sich sowohl ihrer Stärken und Schwächen bewusst werden als auch Orientierung bekommen sollten, wie sie ihre Lern- und Arbeitsfähigkeit für die Oberstufe verbessern könnten. An jeweils einem Tage wurden sie in sozialwissenschaftliche (kooperative und kommunikative) Arbeitsweisen eingeführt, an die Fragen und Anforderungen des naturwissenschaftlichen Unterrichts herangeführt und ermutigt, ihre eigenen sprachlichen Kompetenzen im Lesen, Schreiben, Sprechen und Hören wahrzunehmen, um die Verantwortung zu übernehmen und die Möglichkeiten zu nutzen, an den eigenen sprachlichen Fähigkeiten in und neben dem Fachunterricht zu arbeiten. Eine vierte Stunde im Fach Deutsch wird übrigens für die weitere Sprachförderarbeit angeboten. Nun hat die Arbeit im 11. Jahrgang angefangen; Lehrer/innen und Schüler/innen haben sich in den drei Kursgruppen schon mal beschnuppert und kennengelernt. Und die Arbeit hat in einer aufmerksamen und freundlichen Lernstimmung begonnen. In der Projektwoche vor den Herbstferien stehen weitere Aktionen zur Oberstufenorientierung und zur Förderung der Teamarbeit an. Die ersten schriftlichen Arbeiten und Klausuren werden zur weiteren (Selbst-)Diagnose der Stärken und Schwachstellen genutzt werden. Wer weiß, worauf er bauen kann und woran er arbeiten muss, hat gute Entwicklungschancen. Wir wünschen allen Neuankömmlingen in der gymnasialen Oberstufe genügend Mut, Durchhaltevermögen, Einsatzbereitschaft und Kooperationsfähigkeit – dann kann bei der guten Beratung und mit der Hilfe engagierter Lehrkräfte eigentlich nichts ganz schief gehen! J. Friedrich |
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