„Tag der offenen Tür“ Die Gesamtschule Bockmühle präsentiert ihre modernen Konzepte und vielfältigen bewährten Angebote Als am Freitagnachmittag, dem 9. Januar, Viertklässler und ihre Eltern unsere Schule besuchten, wollten sie an diesem „Tag der offenen Tür“ mit eigenen Augen sehen, was hier bei uns den Schülern/innen geboten würde. Im Schüler-„TREFF“ wurden sie mit würzigen und süßen Happen aus der Produktion unseres Schülerbetriebs „Das Lokal“ gastfreundlich empfangen und konnten sich mit einer Tasse Kaffee zu den Tischen gesellen, an denen die Schulleitungsmitglieder und Beratungslehrer/innen den Gästen erste Antworten auf ihre Fragen gaben. Hier konnten sie einiges über das vielfältige Angebot unserer Schule erfahren, von der intensiven Erziehung und Lernberatung der Schüler/innen durch wenige Lehrkräfte in den Teamklassen, der guten Betreuung des Lernens in den Förder- und Arbeitsstunden, den breiten Arbeitsgemeinschaftsangeboten am Nachmittag hin zu den sportlichen Schwerpunkten unserer Schule und den vielen fachlichen Möglichkeiten im Wahlpflichtfach. Die Lehrer/innen konnten ihren Gästen erzählen, wie ordentlich unsere Schüler/innen bei den zentralen Prüfungen im 10. Jahrgang und im Abitur abgeschnitten haben und aus ihrer Erfahrung vermitteln, dass an unserer Schule alle so gefördert werden, dass sie – wenn sie sich selbst bemühen – einen erfolgreichen Schulabschluss erreichen können. Im Gegensatz zu den Gymnasium mit ihrem 12-jährigen Abitur haben hier die Schüler/innen mehr Zeit, sich auf die Leistungsanforderungen vorzubereiten. Und bei uns machen viele Schüler/innen ihr Abitur, denen das am Ende ihrer Grundschulzeit nicht zugetraut worden war! Für Eltern und Kinder ist natürlich wichtig, nicht nur etwas erzählt zu bekommen, sondern sich selbst umzusehen und die Lernumgebung zu erleben, die diese Schule den neuen Fünftklässlern bieten würde. So übernahmen die Schulleitungsmitglieder und Beratungslehrer/innen Führungen durch das große Schulgebäude. Die Gäste erlebten in einem Naturwissenschaftsraum, welch gute Ausstattung in den Fächern Chemie, Biologie und Physik vorhanden ist, und die Kinder konnten selbst einige Experimente auszuprobieren, um zu erfahren, dass an unserer Schule neben dem theoretischen auch das praktische Lernen großgeschrieben wird. Auf dem Rundgang begegneten die Besucher vielen weiteren Praxisfeldern unserer unterrichtlichen Arbeit: Die Schülerfirma „Der Schülerbetrieb“ hatte eine PC-gesteuerte Maschine aufgestellt, an der sich die Gäste Namensschilder fräsen lassen konnten. Daneben war der Schülerladen „Bockstift“ geöffnet und zeigte sein Verkaufsangebot und auf einer Großleinwand Bilder aus dem Schulleben des letzten Jahres. Als eine der vielen AGs hatte die Töpfer-AG ihre Kunstwerke in einem unserer vier Freizeithäuser ausgestellt; im Freizeithaus des 5. und 6. Jahrgangs zeigten die Flöten- und die Bläsergruppe, dass auch die musikalische Erziehung bei uns nicht zu kurz kommt. In einigen Klassenräumen trafen die Besucher auf ihrem Rundgang Lehrer/innen und Schüler/innen des 5. und 6. Jahrgangs an. Es war erstaunlich, wie informiert und durchdacht einige Schüler/innen den Gästen erklären konnten, was das Besondere an der Arbeit in ihrer Klasse ist: Sie erzählten von dem Lerntraining, das die Aufmerksamkeit und Mitarbeit aller Schüler/innen erhöht, wie wichtig gute Zusammenarbeit an den Gruppentischen ist, wie organisiert wird, dass Jungen und Mädchen, Kinder aus verschiedenen Kulturen gut zusammen lernen, welche besonderen Projekte durchgeführt worden waren, mit deren Ergebnissen die Klassen dekoriert waren. Die Besucher/innen bekamen den Eindruck, dass es Schülern/innen wie Lehrern/innen ganz wichtig ist, in den Klassenräumen eine angenehme und anregende Lernatmosphäre zu schaffen. Wenn die Gruppe einen ausgedehnteren Rundgang machte, kam sie an den gut ausgestatteten Computer- und Technikräumen vorbei und verließ das Schulgebäude zu einer Stippvisite im Schulgarten, wo im Werkstatthaus Produkte der Schülerfirma „Gartenbau und Floristik“ – Gestecke, Adventskränze, Glückwunschkarten – aus der Winterproduktion zu bewundern waren. Um die Eltern bei ihrem Besuch zu entlasten, hatte ein Pädagogikkurs zusammen mit Sozialpädagogen/innen unserer Schule Spielstationen für die Kinder aufgebaut, an denen sie malen, Geschicklichkeitsspiele und akrobatische Geräte ausprobieren konnten. Auch hier konnte man sehen, wie sehr Schüler/innen bereit sind, sich für ihre Schule zu engagieren. Viele der Besucher/innen, die nach dem Rundgang sich noch einmal im „TREFF“ bei einer Tasse Kaffee zusammensetzten, äußerten sich sehr positiv über ihre Eindrücke, so dass sich das Engagement der an der Vorbereitung und Durchführung beteiligten Lehrer/innen und Schüler/innen gelohnt hat. „Ich könnte das immer machen“, sagte einer der Schüler hinter dem Fräsautomaten, als es schon 18.00 Uhr war und es ans Abbauen ging. Praxis ist wohl immer interessanter als jede Theorie! J. Friedrich |
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