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Planen – umsetzen – auswerten (evaluieren)

Wir müssen wissen, ob unsere geplanten und beschlossenen Entwicklungsvorhaben auch wirklich erfolgreich umgesetzt werden. Und wir wollen auch sehen können, wie sich unsere Arbeit in den Leistungen und Abschlüssen unserer Schüler/innen umsetzt.

Deswegen legt unsere Schule großen Wert auf eine solche Evaluation. Wir nehmen in den Blick, ob
  1. die Leistungen bei den Lernstandserhebungen im 8 Jahrgang stimmen,
  2. unsere Schüler/innen die zentralen Prüfungen am Ende der 10. Klasse und im Zentralabitur erfolgreich bestehen,
  3. das kooperative Lernen sich in den Arbeit der Teams gut verankert,
  4. das Training des Lernen-Lernens (siehe Memory-Training) Erfolge zeitigt,
  5. die Zusammenarbeit in den Teams gut funktioniert.
Ein erstes größeres Evaluationsvorhaben beschäftigte sich mit der Organisation des kooperativen Lernens in den Teamklassen.  Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit werden in allen Fächern systematisch trainiert. Das Team im jetzigen 7. Jahrgang, das mit der neuen Teamarbeit im 5. Jahrgang an unserer Schule begonnen hatte, übernahm diese Evaluationsaufgabe. Am Ende des Schuljahrs 2006/07 wurden die Schüler/innen, Eltern und Lehrer/innen in allen 5. Klassen befragt.
Es ergab sich, dass besonders in den Teamklassen ein hohes Methodenbewusstsein entstanden war, aber die kooperativen Verfahren noch nicht immer vollständig beherrscht wurden. Daraus setzte sich dieses Team im Schuljahr 2007/08 das Ziel, eine zentrale Kooperationsmethode, das „Think-Pair-Share“-Verfahren, in allen Teamklassen verstärkt einzuüben und auch den Lernerfolg in dieser Methode auszuwerten (zu evaluieren). Am Ende des ersten und Anfang des zweiten Schulhalbjahres fand in allen Teamklassen des 6. Jahrgangs eine solche Evaluation statt: In einem vorhergehenden Assessment-Training wurden Schüler/innen des Leistungskurses Pädagogik darauf vorbereitet und sie besuchten dann mit einem Beobachtungsbogen in einer Evaluationsdoppelstunde zwei Klassen und sahen sich jeweils eine Vierergruppe an. Danach besprachen sie mit ihrer Gruppe ihre Eindrücke (gaben ein „Feedback“). (siehe Bilder). Bei den zwei weiteren Teamklassen war der Abiturtermin schon so nahe herangerückt, dass auf den Einsatz der Schüler/innen verzichtet wurde und diesmal Referendare/innen und Praktikanten/innen die Beobachterrolle übernahmen. (Siehe „Anlage TPS als Entwicklungsschwerpunkt“)
Die Klassenlehrer/innen bekamen durch die Auswertung und Besprechung der Ergebnisse in ihrer Klasse wichtige Hinweise, was ihre Schüler/innen schon gut konnten und was verbessert werden musste. Klassenübergreifend konnte aber festgestellt werden, dass die Mehrheit der Schüler/innen die kooperativen Verfahren recht gut beherrschten. (Siehe „Anlage Evaluationsbericht Feb 08“)
J. Friedrich, 1.2.2009