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Perspektiven
Neben
die interne Entwicklungs- und Perspektivendiskussion muss rasch eine
Diskussion um die Zukunft der Schule treten, an der Schulträger,
Schulaufsicht und die benachbarten Schulen beteiligt sind. Auf die
Tagesordnung solcher Diskussionsrunden gehören als wesentliche Punkte
Ø
die Reduzierung der Zügigkeit in der Sek I (vorgesehen
im SEP)
Ø
rückläufige Schülerzahlen für den Bereich der Sek I ab
etwa 2005 (demographische Entwicklung)
Ø
Kooperation/Zusammenlegung von Oberstufen an
Gesamtschulen
Ø
Nutzungs- und Fremdnutzungswünsche für das Gebäude der
Gesamtschule Bockmühle nach den Plänen des Amtes für Immobilienwirtschaft
Eine Sekundarstufe II an der Gesamtschule Bockmühle, die allein aus der
eigenen Sekundarstufe I lebt, wird eine maximal zweizügige sein, bei
Reduzierung auf sechs Züge in der Sek I und gleicher Zusammensetzung der
Schülerschaft eine eher noch kleinere. Unter diesen Vorzeichen ist die
Ausbildung von Schwerpunkten dringend zu diskutieren und zu beschließen.
Sollte eine Diskussion mit den genannten Schwerpunkten zu dem Ergebnis
führen, die an der GE Bockmühle gegebenen räumlichen, personellen und
sächlichen Voraussetzungen nutzen zu wollen und eine - vorgesehene -
sechszügige Sekundarstufe II zu betreiben, so bestünde die realistische
Chance, einer aus Gesamtschulen, Hauptschulen und Realschulen stammenden
Schülerschaft ein breites Fächerangebot anzubieten, das vielen Schülerinnen
und Schülern ermöglichte, ihre individuellen Stärken und Schwerpunkte so weit
wie möglich einzubringen und für ihren Abschluss nutzbar zu machen.
Mit der Frage nach der Sekundarstufe II ist für jede Gesamtschule eine
zentrale Frage angesprochen. Die Gesamtschulen in NRW sehen sich aus gutem
Grunde als Schule der Sek I und der Sek II. Andererseits ist nicht zu
übersehen, dass die Oberstufen an einigen Gesamtschulen auf Grund der
Übergangszahlen in die Sek II sehr stark gefährdet sind.
Vor diesem Problem die Augen zu verschließen und jährlich hilfsbereit auf
eine ausreichende Quote zu hoffen, ist Betrug an den Schülerinnen und
Schülern und einer Schulform unwürdig, die sich die Förderung des Einzelnen
auf die Fahne geschrieben hat - vor der des Renommees. Hilfreich wäre hier
eine offene Diskussion in der Sache, mit dem Ziel an allen (beteiligten)
Schulen Bedingungen zu schaffen, die guter Bildungs- und Erziehungsarbeit
förderlich sind. Das gilt nicht nur für die Frage von Möglichkeiten der
Zusammenarbeit in der Sek II, das gilt ebenso für Überlegungen einer
erweiterten Nutzung des Gebäudes.
Die Gesamtschule Bockmühle wird die notwendige Diskussion anregen und suchen,
parallel zu der schulinternen Entwicklungsarbeit.
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